Fernwärme & Resilienz
Viele Städte wollen klimaneutral werden.
Dafür brauchen wir eine neue Art zu heizen.
Das nennt man Wärmewende.
Die Stadt Hamburg baut deshalb die Fernwärme stark aus.
Fernwärme bedeutet: Wärme kommt von einem großen Heizwerk
und wird durch Rohre in viele Häuser gebracht.
Fernwärme hat Vorteile:
- Sie kann Energie sparen.
- Man kann besser planen.
- Man kann erneuerbare Energie nutzen.
- Man kann Abwärme aus der Industrie nutzen.
Aber es gibt auch Fragen und Sorgen:
- Werden wir zu abhängig von einem System?
- Gibt es technische Probleme oder Risiken?
- Gibt es finanzielle Risiken?
- Gibt es politische oder Sicherheits-Risiken?
Hier kommen Menschen mit unterschiedlichem Wissen und verschiedenen Erfahrungen zusammen.
Sie sprechen über Energie und Veränderungen in der Gesellschaft.
Es gibt noch nicht für alles eine Lösung.
Darum schauen wir uns wichtige Fragen zur Energiewende gemeinsam an.
Über diese Fragen wird gesprochen:
-
Sind große Wärme-Netze im Notfall (z. B. Krieg oder Krise) leichter angreifbar?
Oder sind viele kleine Anlagen besser, weil sie unabhängiger sind? -
Was ist wichtiger:
- dass Energie gut genutzt wird (Effizienz),
- dass der Staat oder die Gesellschaft gut steuern kann,
- oder dass Anlagen im Notfall sicher sind?
-
Wer entscheidet über solche wichtigen Anlagen?
Können die Menschen das gut verstehen?
Und dürfen sie mitbestimmen? -
Welche Rolle spielen Städte und Gemeinden als Besitzer von Energie-Anlagen?
Hilft das, damit die Versorgung sicher und stabil bleibt?
Im Gespräch
© Pieter Pan
© Melanie Nerlich

Melanie Nerlich
Sprecherin für Energiepolitik, GRÜNE Hamburg.
Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft.
© Jesse Brunkhorst
© Simon Güntner
© Students for Future Hamburg

Daha Yeo
Students for Future Hamburg.
Studiert Soziologie an der Universität Hamburg und Illustration an der HAW Hamburg.
Initiatorin der Dialogreihe future dialogues.



